Ehemaliger Schüler gewinnt Echo Musikpreis

Bestes Video national stammt von Oliver Krupp

Oliver Krupp, Echo-Gewinner (Foto: privat)

Der ehemalige Schüler des Jade-Gymnasiums, Oliver Krupp, gewann den Musikpreis "Echo" für das beste nationale Musikvideo. Die NWZ schreibt dazu:

Den „Echo“ für das beste Video national holte sich ein Ammerländer. Oliver Krupp, aufgewachsen in Rastede und Bad Zwischenahn, ist Inhaber der Hamburger Filmproduktion „mookwe“. Er schnappte sich diesen „Echo“ gemeinsam mit dem Hamburger Regie-Kollektiv „Auge Altona“– für das Video zum Song „L auf der Stirn“ von „Beatsteaks“ feat. Deichkind. Krupp gründete „mookwe“ 2014 gemeinsam mit einem Kollegen. Der heutige Produzent machte sein Abitur am Jade-Gymnasium in Jaderberg.

Das Jade-Gymnasium gratuliert seinem ehemaligen Schüler zu diesem tollen Erfolg.

Besuch beim NDR

ndr_sf724_9
ndr_sf724_8
ndr_sf724_7
ndr_sf724_6
ndr_sf724_5
ndr_sf724_4
ndr_sf724_3
ndr_sf724_2
ndr_sf724_12
ndr_sf724_11
ndr_sf724_10
ndr_sf724_1
01/12 
start stop bwd fwd

Die Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches "Podcast und Radio Feature" haben mit dem Studio Oldenburg des Norddeutschen Rundfunks mittlerweile einen dritten Radiosender besucht und dabei u.a. die Bedeutung erkannt, wie wichtig ein eigenes Netzwerk und der Kontakt zu den Menschen vor Ort ist.

Der Leiter des Studios Oldenburg, Holger Ahäuser, lud die Schülerinnen und Schüler nicht nur ein, live in einer Sendung im Studio dabei zu sein, sondern erklärte bei seinem Rundgang durch den Standort in Oldenburg auch das Strukturelle: Es sei wichtig, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender landesweit gut aufgestellt wäre. Denn nur wer eigene Reporter vor Ort habe, könne entsprechend berichten und die Standards erfüllen, die man heutzutage von hochwertigem Journalismus erwarte. Hierzu zählt der studierte Journalist das Informieren und nicht nur das einfache Unterhalten.

Am Rande erläuterte Holger Ahäuser am eigenen Beispiel den Werdegang eines Radio-Journalisten: Sein Studium (Politikwissenschaften, Anglistik und Geschichte) absolvierte er in Hannover und Michigan/USA und schloss es mit dem Magister ab. Seine journalistische Laufbahn führte ihn von der Harzburger Zeitung über den Privatsender Radio FFN zum NDR. Im NDR Landesfunkhaus Niedersachsen war er ab 1993 Hörfunk-Redakteur für Aktuelles, anschließend in gleicher Funktion bei NDR 2 in Hamburg. 1997 wechselte er ins Fernsehmetier, zunächst als Reporter und Redakteur, dann als Redaktionsleiter Aktuelles und damit als Zuständiger für "Hallo Niedersachsen" bzw. "Niedersachsen 19.30 Das Magazin", das Fernseh-Landesprogramm des NDR in Niedersachsen. Beruflich prägend waren für Ahäuser die Öffnung der innerdeutschen Grenze und das Zugunglück von Eschede, wie er den Schülerinnen und Schülern ganz emphatisch vermittelte.

Rückblickend hielt er fest, dass nur der NDR so breit gefächert und aufgestellt sei. Im Bundesland Niedersachsen unterhält der NDR in Hannover das Landesfunkhaus und flankierend Studios in Braunschweig, Göttingen, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück. Ergänzend kämen noch Korrespondentenbüros für das Emsland, die Niederelbe, Ostfriesland, Vechta, Verden und das Weserbergland sowie Wilhelmshaven hinzu. Als gestandener Journalist weiß der Studioleiter um die Vorteile eines solchen Netzwerkes. 30 festangestellte Mitarbeiter hat das Studio in Oldenburg. Mit zwei Hörfunk-Ü-Wagen und zwei Fernseh-EB-Fahrzeugen, einem Fernseh- und zwei Hörfunkstudios hat Oldenburg das größte der fünf Studios.

Um Medienkompetenz nicht nur theoretisch, sondern im wahrsten Sinne auch praktisch vor Ort zu vermitteln, gab es einen Einblick in den Alltag einer lokalen Nachrichtenredaktion von NDR1. Diese schickte in der knapp zehnminütigen Sendung auch eine tierische Meldung über den Äther: Milchkuh Madel prüft Baugrundstück für Hindu-Tempel. So war u.a. zu hören, dass vor Beginn der Zeremonie die Schwarzbunte von einem Hindu-Priester mit Räucherstäbchen, Rosenblüten und Blumenkette in einer knapp zehnminütigen Predigt gesegnet wurde. Anschließend betrat das Tier bereitwillig das Baugrundstück und fühlte sich bei ihrem ungewohnten Ausflug sichtlich wohl, wie der Reporter berichtete. Um der Nachricht den nötigen Tiefgang zu geben, wurde ferner erklärt, dass für die Hindus die „heilige Kuh“ das Symbol des Lebens ist. In der Mythologie wird die Kuh mit dem Gott Krishna in Verbindung gebracht.

Wie ein Podcast zu gestalten ist und was ein gutes Radio Feature ausmacht, erklärte Holger Ahäuser den Schülerinnen und Schüler. Den einen oder anderen Tipp, was einen guten Audiobeitrag ausmacht oder wie man den Hörer fesselt, notierten die Schülerinnen und Schüler, um ihre eigenen Beiträge im Rahmen des Seminarfaches „Podcast und Radio Feature“ verbessern zu können.

Ostereiersuche in der Mediothek

Osterhase hat keine Chance!

Ostereiersuche in der MediothekAm letzten Schultag vor den Osterferien lud Karina Haferkamp ihre fleißigen Mediothekshelfer zum traditionellen Ostereiersuchen in die Mediothek. Dort hatte der erfahrene Osterhase viele Leckereien sorgsam versteckt.

Doch die Mediothekshelfer ließen dem Osterhasen keine Chance: rasch fanden sie auch noch die letzte Süßigkeit, die für die Mediothekshelfer als ein Dankeschön für die fleißige Mitarbeit und Unterstützung in der Mediothek gedacht war.

Allen Mediothekshelfern - und allen anderen der Schule Verbundenen - wünschen wir

Schöne Osterferien und eine Frohes Osterfest

 

o-eier_6
o-eier_5
o-eier_4
o-eier_3
o-eier_2
o-eier_1
1/6 
start stop bwd fwd

"Leben im All" - Ein Musical der Klasse 6a

Bildergalerie zeugt von beaubernder Aufführung 

Bildergalerie

Große Begeisterung bei Eltern, Freunden, Lehrern und Gastschülern der benachbarten Grundschulen lösten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a mit ihren Aufführungen des Musicals "Leben im All" aus. 

Mit liebevoll gestalteten Kostümen, rockigen Liedern und Balladen erzählten die Schülerinnen und Schüler über das "Leben" der Himmelskörper, das von Freud und Leid, von Freundschaft und Sehnsucht und natürlich von der Angst vor dem "Schwarzen Loch" geprägt ist. Dabei möchte auch das Schwarze Loch eigentlich auch gerne ein heller Stern am Firmament sein.

Einstudiert hat die Klasse 6a das Musical im Musikunterricht sowie bei zahlreichen Extraproben mit ihrer Musiklehrerin Almuth Hoelzen, die das Projekt mit großem Engagement begleitet hat.

Unterstützt wurde die 6a durch die Fachschaft Kunst (Requisiten, Plakat), die Musiker von der Jazz-Combo, die für den rockigen Sound sorgte und viele weitere Helfer (z.B. für Licht und Sound, für Kostüme, Ausstattung und Verpflegung). 

Patenschaft Jüdischer Friedhof

Arbeitseinsatz der 10d in Varel/Hohenberge

 10d im Arbeitseinsatz auf dem jüdischen Friedhof Varel, Hohenberge

Für die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10d war es das erste Mal, dass sie einen jüdischen Friedhof besuchten, als sie am Dienstagmittag, d. 20. Febr. ihren Arbeitseinsatz auf dem jüdischen Friedhof in Varel/ Hohenberge begannen.

Die etwa 120 Gräber aus der Zeit zwischen dem letzten Viertel des 18. Jh. und 1942 befinden sich – wie für jüdische Friedhöfe üblich – auf einem Hügel. Der Friedhof ist ein Ort der Erinnerung an die jüdische Gemeinde in Varel, die in der 2. Hälfte des 19. Jh. ca. 90 Personen zählte; er ist aber auch ein Ort der Erinnerung an das Ende dieser Gemeinde während des Nationalsozialismus: Die letzten 23 Juden wurden am 23. Juli 1942 nach Theresienstadt und Auschwitz verschleppt.

Die Fachschaft Geschichte übernimmt seit dem Ausscheiden des ehemaligen Kollegen Bernd Leder, der sich viele Jahre lang mit seinen Oberstufenkursen um die Pflege des jüdischen Friedhofs in Hohenberge gekümmert hat, alljährlich die Aufgabe, mit einer 10. Klasse das Laub von den Gräbern und dem Friedhof zu harken.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Olaf Stahl (FS Deutsch) und unseren ehemaligen Kollegen Bernd Leder und Hermann Thunhorst begann der Arbeitseinsatz um 12.00 Uhr. Bei schönstem Sonnenschein und Windstille waren die 22 Schüler/innen eifrig bei der Arbeit; einige verweilten vor den Inschriften auf den Gräbern und so mancher Name der jüdischen Gemeinde aus Varel kam ihnen bekannt vor.

Da die Schüler gut zupackten, hatten sie sich die Pause mit Tee, Kakao, Kuchen und Keksen - dafür hatte Hermann Thunhorst gesorgt - wohlverdient; und um 14.30 Uhr sah der Friedhof wieder sehr gepflegt aus.

Es ist sehr wichtig, dass der jüdische Friedhof gepflegt und auf diese Weise wertgeschätzt wird, ist er doch ein letztes sichtbares Zeichen einer Jahrhunderte langen Kultur und gemahnt an das Schicksal der Juden während des Nationalsozialismus.

Mittlerweile ist aus der alljährlichen Aufgabe, mit einer 10. Klasse im Herbst das Laub von den Gräbern und dem jüdischen Friedhof in Varel/Hohenberge zu harken, seit Febr. 2016 eine Patenschaft des Jade-Gymnasiums (in Verantwordung der Fachschaft Geschichte) geworden. Unterstützt wird die Fachschaft dabei weiterhin von Bernd Leder und Olaf Stahl.

Weitere Bilder vom Arbeitseinsatz gibt es hier:

Weiterlesen: Einsatz Jüdischer Friedhof 2018

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen