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Gedichtwettbewerb: Sieger stehen fest

Die Mediothek des Jade-Gymnasiums hat kürzlich zu einem Gedichtwettbewerb aufgerufen und damit die Poeten in der Schülerschaft angesprochen. Zahlreiche Gedichte wurden eingereicht, begutachtet und zum Schluss standen die Sieger der verschiedenen Jahrgangsgruppen fest:

Taleja Klein Sek 1 Platz 1 Laura von Deetzen Sek 1 Platz 1 Carina Wolf Sek 2 Platz 1 Ann-Kathrin Gerdes Sek 2 Platz 2 Melissa Kowal Sek 1 Platz 3 Betje Bienert Sek 1 Platz 3 (nicht auf dem Bild)

Aus der Sekundarstufe 1:

  • 1. Platz Carina Wolf 5b
  • 2. Platz Ann-Kathrin Gerdes 7c
  • 3. Platz Betje Bienert 6c
  • 3. Platz Melissa Kowal 8c

Aus der Sekundarstufe II:

  • 1. Platz Taleja-Sophie Klein 11. Klasse
  • 1. Platz Laura von Deetzen 12. Klasse

Hier nun die Gedichte der Sieger:

Platz 1: Carina Wolf 5b

Es gab einmal eine Hexe, die eine riesengroße Bibliothek besaß,

in der sie am Abend bei gold-gelben Kerzenschein in ihren Büchern las.

Von dort aus schickte die Hexe die Bücher in die dunkle Nacht hinein:

Mit zu fliegen, das wäre fein!

Waren die Bücher bei den Kindern angekommen,

riefen diese: „Herzlich willkommen!“

Die Bücher lasen den Kindern eine Geschichte vor

und stiegen danach wieder in die Nacht empor.

Kamen dann, wieder zu der Hexe zurück.

Die freute sich, dass jedes Kind träumte vom Glück.

 

Platz 2: Ann-Kathrin Gerdes 7c

Als die Nacht sich machte breit und es draußen friertund schneit,

schnappte ich mir schöne Bücher undwickelte mich in warme Tücher.

Am Abend wurde esdann dunkel, aber im Zimmer, da sah ich Funkeln.

Machte dann das Fenster auf und schaute in denHimmel hinauf.

Und so sah ich in der Ferne, das leuchtende Gelb der Sterne.

 

Platz 3: Betje Bienert 6c

Dunkle silbergraue Nacht über dem See

Silber glitzert das Wasser unterm Schnee

Goldgelb des Mondes spiegelt sich weit

Ein Kauz auf dem Baum im Walde schreit

Schwarz liegt ein Buch auf dem Weg

Ein helleres Licht lässt sich sehen

Was für ein Buch mag das sein?

Goldener Schimmer im Walde, ein Schein

Eiskristall unscheinbar und klein

Dann … alles leise und fein

 

Platz 3: Melissa Kowal 8c

Es war bereits dunkel, schon spät in der Nacht,

da plötzlich ein Kind aus dem Schlaf erwacht.

Es hatte einen Albtraum, fand keine Ruh’,

da, ein Buch, der gelbe Einband lächelte ihm zu.

Kurz gelesen, der Text hatte ihn gebannt, dann lehnte es sich zurück,

vom Lesen entspannt.

Licht aus, Augen zu, am Träumen im Nu.

 

Platz 1: Taleja-Sophie Klein 11. Klasse

Schenk mir im Dunkel der Nacht,

etwas mit Macht.

Um Dinge zu bewegen,

vielleicht sogar mehr als mein Leben.

Mach mir ein Geschenk,

an das ich auch noch in einhundert Jahren denk.

Schenk mir ein Buch!

Und mag es noch so gelb und ausgeblichen sein,

dieses Wissen ist fortan mein.

Schenk mir ein Buch!

 

Platz 1: Laura von Deetzen 12. Klasse

Es war Nacht,

noch Ewigkeiten bis Stunde acht.

Gelb schien das Mondlicht durchs Fenster herein.

Was regt sich dort? Was kann das nur sein?

Hat Schneewittchen sich verlaufen?

Hat Alice sich verirrt?

Hat Cinderella sich verrannt?

Und war die Schöne gar verwirrt?

Haben Rapunzels Haare sich verkürzt?

Und war Dornröschen bereits erwacht?

Nein, nein, es waren nur die Bücher aus dem Märchenfach.

Jetzt war es wieder dunkel in meinem Raum,

aus war der Traum.

Noch Ewigkeiten bis Stunde acht,

es war Nacht.