Trierfahrt 2019

Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 vor der Porta Nigra, Trier

Die Lateinkurse von Herrn Augustin und Herrn Dr. Wilhelmi sind mit Frau Könitz als begleitende weibliche Lehrkraft vom 27. - 30. August in die von den Römern gegründete Stadt Trier gefahren. Nach einer von vielen Staus geprägten Anreise kamen wir gegen 18.20 Uhr in unserer zentral gelegenen Unterkunft, dem Warsberger Hof, an. Wir brachten unsere Koffer auf die Zimmer, gingen dann zum Abendessen und schauten uns anschließend noch eine Doku über Trier an, die uns einen ersten Eindruck von der ältesten Stadt Deutschlands (gegründet 16 v. Chr.) vermittelte. Nach dem Film machten wir noch einen kurzen Spaziergang durch die nahe Fußgängerzone; um 22 Uhr war dann Schlafenszeit.

Am Mittwoch brachen wir nach dem Frühstück zur Tourist-Info auf, wo wir uns mit den beiden Stadtführerinnen trafen, die uns in zwei Gruppen getrennt die Sehenswürdigkeiten der Stadt erklärten, wie z. B. die Porta Nigra, das Dreikönighaus, die Judengasse, den Dom und die Konstantins-Basilika. In der Mittagspause konnten wir uns dann frei in Trier bewegen. Um 13.15 Uhr kamen wir wieder zusammen, um mit dem Bus nach Idar-Oberstein zu fahren, wo wir an einer Führung durch die Edelsteinmine des Steinkaulenbergs teilnahmen. Uns wurden verschiedene Sorten von Edelsteinen mit ihren bunten Farben gezeigt, was höchst interessant war. Nach unserer Rückfahrt nach Trier gab es ein leckeres Abendessen (Nudeln mit Tomaten- und Hackfleischsoße). Danach hatten wir Freizeit und durften uns in kleinen Gruppen in der Stadt bewegen.

Am Donnerstag stand zunächst der Besuch des Rheinischen Landesmuseums auf dem Programm, wo wir u. a. die üppigen Grabdenkmäler reicher Trierer Bürger zur Römerzeit sowie riesige Mosaiken und den größten Goldmünzenschatz aus der Antike, der je gefunden wurde, bewundern konnten. Nach dem Museumsbesuch hatten wir Zeit für einen kleinen Einkaufsbummel, zum Eisessen oder einfach zum Entspannen. Um 14.20 Uhr machten wir uns zusammen auf zur Abtei St. Matthias, wo uns einer der Mönche, Bruder Thomas, erwartete und uns u. a. das Refektorium, die Sakristei, die Bibliothek und das ehemalige Dormitorium zeigte. Wir erfuhren viel über das Leben im Kloster früher und heute. Nach der Besichtigung der Abtei hatten wir wieder Freizeit bis zum Abendessen. Danach spazierten wir zum Amphitheater am Rand der Stadt, wo wir eine Erlebnisführung nur für unsere Gruppe gebucht hatten. Es ging um den Gladiator Valerius, der uns nicht bloß aus seinem Leben erzählte, sondern dieses auch spielte. Wir empfanden übereinstimmend die ca. 70minütige Aufführung als absoluten Höhepunkt unserer Trierfahrt.

Freitags ging es wieder zurück nach Jaderberg, wo uns unsere Eltern gegen 18.15 Uhr an der Sporthalle abholten. Es war eine interessante und lehrreiche Fahrt. Trier ist eine Stadt, die jeder einmal besuchen sollte.

Besuch in Trier